Gute Laune – selbst gemacht! –

 

Die neue Folge vom 08.April 2018

An diesem Wochenende genießen viele von uns ja die ersten richtig warmen Sonnenstrahlen und das führt zu diesem herrlichen Mix aus Rasenmäherlärm, dem Geruch von Grillgut und guten Umsätzen im Eislokal. Und eine gute Laune ist da sicherlich fast vorprogrammiert. Was aber ist an den Tagen, wo unsere Laune aus den verschiedensten Gründen echt im Keller ist? Was können wir da eigentlich selbst tun ?

In dieser Folge wollen wir über ein ganz einfaches Tool sprechen, wie wir wieder eine gute Laune bekommen und damit auch Herr bzw. Frau über unsere eigenen Gefühle werden.

Und damit kommen wir auch zu einem ganz wichtigen Punkt. Zunächst musst du verinnerlichen, dass du du Herr bzw. Frau im eigenen Gefühlshaus bist. Du bestimmst, wie es dir geht und egal, was Familie, Chef, Kollegen oder der nervige Nachbar anstellen, du entscheidest, welche Wirkung es bei dir hat. Das alleine ist schon eine große Herausforderung, da wir doch von klein auf, eher auf Reize reagieren, als selbst unsere Emotionen zu gestalten. Kritisiert uns jemand oder schickt eine Beleidigung in unsere Richtung reagieren wir meist unmittelbar mit Ärger oder schlechter Laune. Was aber passiert, wenn wir uns aktiv entscheiden, dieses Verhalten überhaupt nicht zur Kenntnis zu nehmen bzw. aktiv zu bestimmen, dass dies für mein Leben überhaupt keine Relevanz hat. Es gibt diesen etwas sehr makaberen Gedanken, der besagt,  wenn wir nur noch ein halbes Jahr zu leben hätten, würden wir unsere kostbare Lebenszeit mit einer Reaktion auf dieses Verhalten vergeuden? Hätte es noch eine Relevanz für uns? Und streng genommen, weiß eh niemand uns , wann die berühmte letzte Stunde geschlagen hat. Also überlege doch ab jetzt einmal in einer solchen Situation, ob du dir deine Laune beeinträchtigen lassen wirst.

Kommen wir wir aber nun zu einer ganz einfach Methode, die aber trotzdem etwas Mut verlangt.

Bewegt sich unsere Laune im negativen Bereich und sind wir so richtig sauer, warum auch immer, brauchen wir nur 60 Sekunden um es zu ändern. Nein, damit meine ich nicht den Gebrauch von Boxhandschuhen oder eines Hammers. Die Lösung besteht im Lächeln. Gehe dahin, wo du für 60 Sekunden ungestört bist und lächele. An Anfang kommt man sich extrem blöd vor, aber der Zweck heiligt ja bekanntlich die Mittel. Durch dieses Lächeln wird mittels Nervenimpulsen dem Gehirn signalisiert, dass wir guter Laune sind und dort wird es auch registriert und führt u.a. zu den entsprechenden Reaktionen in der Körperchemie. Unser Gehirn kann nämlich nicht erkennen, ob der Zustand gespielt oder real ist. Ein Umstand übrigens, denn man sich auch in anderen Situationen nutzbar machen kann, in denen man sich unsicher fühlt. Aber das ist eine andere Geschichte.

Also warum nicht einmal versuchen? Spätestens, wenn du über dich selber lacht, wird die Stimmung eh besser. Und was hast du zu verlieren? Wer Lust hat, kann mir ja gerne mal schreiben, ob die Methode bei ihm oder ihr geklappt hat. Und wer Lust hat, kann das Thema googeln und wird dabei auch auf ein Video der unvergesslichen Vera Birkenbihl zum Thema stoßen.Diese Frau war ein wirklicher Segen für die Welt.

Der Aha-Spruch der Woche stammt von dem katholischen Ordensgeistlichen Phil Bosmanns:

Fange den Montagmorgen in der Stimmung des Freitagabend an“

Ich werde die Idee morgen früh mal umsetzen und bin gespannt.

Euch wünsche ich eine gute und gesunde Woche; viele angenehme und selbstbestimmte Momente. Und denkt dran, ihr seit der Chef im eigenen Kopf.