Die Lust am Schreiben

Die neue Folge vom 11.02.2018

Viele Menschen lieben Bücher und manche folgen dann irgendwann auch ihrem Wunsch etwas eigenes zu Papier zu bringen. Oder sie schreiben bereits seit den Jugendtagen ein Tagebuch. Dazu kommen heute Blogs zu den unterschiedlichsten Themen im Internet, die jeder kinderleicht anlegen kann. Aber wie kann ich eigentlich schreiben lernen, selber veröffentlichen oder mich mit Gleichgesinnten treffen?

Ich glaube, dass allerwichtigste ist einfach, es einfach zu tun. Bevor ich lange überlege, ob und wie wie den perfekten Roman schreiben könnte und wie ich eine riesige Leserschaft bekomme, sollte ich einfach anfangen und dies auch regelmäßig tun. Nur, das machen, bringt Ergebnisse.

Da wären zunächst die Schreibkurse, welche von örtlichen Volkshochschulen oder im Internet, entweder gratis oder kommerziell angeboten werden. Hier geht es um das Basiswissen wie den Aufbau von Manuskripten, Stilrichtungen oder der Entwicklung von Geschichten bzw. Handlungssträngen. Neben dieser Wissensvermittlung halte ich den, gerade bei Volkshochschulen, den Kontakt zu Gleichgesinnten und die damit einhergehende Vernetzung für ein extrem wertvolles Nebenprodukt. Neben dem Wissen wie ich einen Text verfasse, ist sicherlich das Feedback eine sehr wertvolle Hilfe.

Unterstützt wird dies sicherlich durch verschiedene Zeitschriften, wie die regelmäßig erscheinenden „Felderwelt“ oder „Textart“ bzw. Newsletter am Beispiel von „The Tempest“. Letzterer ist ein Newsletter vom „autorenforum.de“ mit aktuellen Tipps und Informationen rund ums Schreiben und Publizieren.

Anlegen von Blogs und Webseiten:

Das Anlegen eines Blogs oder das Betreiben einer Webseite als Plattform für eigenen Veröffentlichungen und Texte hat sich in den letzten Jahren zu einem Kinderspiel entwickelt. Es sind weder Programmierkenntnisse noch umfangreiches IT-Wissen notwendig. Zahlreiche Anbieter von Webseiten gestalten den Erstellungsprozess durch vorgefertigte Designvorlagen und sinnvolle Funktionen zu geringen Preisen wirklich einfach. Auch eine Verknüpfung in den Bereich Social Media ist oft im Preis enthalten. Blogs und Webseiten ermöglichen es Dir eigene Texte unmittelbar zu veröffentlichen und auch dafür z. Bsp. bei deinen Freunden auf Facebook zu werben. Du kannst sie z. Bsp. regelmäßig auf neue Beiträge aufmerksam machen.

Das Thema Veröffentlichung von Texten mit Hilfe von Verlagen würde einen eigenen Podcast rechtfertigen. Deshalb nur ein paar Worte zum Thema „Eigenverlag“ oder „Self Publishing“, wie es im Neudeutsch heißt. Hierdurch wird die Möglichkeit geboten eigene Werke als eBooks verlagsunabhängig zu erstellen und zu vertreiben. Entsprechende Plattformen wie z. Bsp. epubli geben hier umfangreiche Hilfestellungen zu Preisen, bei denen früher Verlagsmitarbeiter nicht einmal den Telefonhörer abgenommen hätten. Die Verkaufspreise solcher Werke als eBook liegen natürlich deutlich unter denen gebundener Werke von Verlagen. Ob man dadurch also reich wird, ist somit eine ganz andere Sache. Aber seinen Namen auf einem veröffentlichen Werk zu sehen, hat mit hoher Sicherheit auch seinen Reiz. Und so wie jeder Podcast, so findet auch jedes Buch seinen Leser und Leserinnen.

Der Aha-Spruch der Woche: „Schreiben heißt, sich selber lesen“ (Max Frisch)

Ich danke dir für deine Zeit, welche du dir für den Podcast genommen hast. Wenn er dir gefallen hat oder wenn dir etwas nicht gefällt, schreibe mir gerne eine Email oder eine Rezension bei Itunes. Oder vielleicht kennst du auch Menschen, denen diese Themen auch gefallen würde. Gibt ihnen doch einmal einen Hinweis auf die „Wechselzone des Lebens“.

Genieße die Zeit bis zur nächsten Folge, die am 25. Februar 2018 erscheinen wird.Wer diese nicht verpassen will, einfach den Podcast abonnieren.Dem Podcast könnt ihr auch auf **Twitter** unter „@WechselzoneL“ und **Instagram**“ wechselzonedeslebens“ folgen.