Thema: „Raus aus der Tretmühle!“

Die neue Folge:

„Raus aus der Tretmühle!“

Das Gefühl, sich in einer Tretmühle zu befinden, verbreitet sich in unserer Gesellschaft immer stärker.
Was kann der Einzelne dagegen tun?

1. Entkoppelung des Leistungsgedankens vom persönlichen Glück. Externes Lob (oder auch Kritik) macht uns abhängig. Nur wer das Glück an die eigene Persönlichkeit bindet, bleibt unabhängig im Denken.  Keine berufliche Position, kein Statussymbol oder externe Anerkennung ist es wert, dass ich die Kontrolle über mein Leben und die entsprechende Drehzahl verliere. Und ganz wichtig: Jeder Mensch ist wertvoll, egal wie viel er leistet.
2. Finanzielle Verpflichtungen fesseln an die Tretmühle. Nicht jeder Konsumverlockung nachzugeben, führt vielleicht kurzfristig zu Frust, aber langfristig zu einer unabhängigen Lebensweise. Und mal ehrlich, wie lange hält denn die Begeisterung für das neue Iphone oder den Flachbild-TV? Doch nur solange, bis der Hersteller das neueste „Wahnsinnsgerät“ vorstellt und es uns per Werbung ins Haus offeriert.  Je weniger monitäre Verpflichtungen wir haben, desto weniger, sind wir gezwungen berufliche Tätigkeiten zu machen, die wir nicht wollen.
3. Das Wort „NEIN“ auszusprechen dauert länger als „JA“ und führt ggf. auch zu einer kurzfristigen Verärgerung des Gegenüber. Aber es verhindert weitere Belastungen. Langfristig führt „Nein sagen“ zu mehr persönlicher Freiheit!
4. Lerne dich selbst und deine eigene Lebenszeit wert zu schätzen! Geld kann man produzieren, Lebenszeit nicht. Werde der Gestalter deines Lebens und nicht der Erfüllungsgehilfe anderer Interessen.

Konkrete Maßnahmen:

– Nimm dir jeden Tag etwas vor, auf was du dich freust.
– Immer ein „Fun-Event“ in der Woche
– Reduzierung der Arbeitszeit (Teilzeit etc.)
– Telearbeit / Home-Office

Der AHA-Spruch der Episode:
„Der Frosch im Brunnen ahnt nichts von der Weite des Meeres“ (Japanische Volksweisheit)
Ein Appell an Fantasie und den Blick über den Tellerrand.

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